navigation

Kinder

WICHTIG: Hinweis Kind.
icon phone144
Ostschweizerisches Kinderspital
icon phone0900144100

Erste Hilfe bei typischen Kindernotfällen

Verschlucken

  • Kopf vornüber halten und aushusten lassen, evtl. mit der flachen Hand auf den Rücken klopfen.
  • Eventuell das Baby von hinten umfassen und auf den Oberbauch drücken, um das Aushusten des Fremdkörpers zu unterstützen (Heimlich-Handgriff). Danach zur Sicherheit ärztlich untersuchen lassen, ob es zu Verletzungen des Brustkorbs gekommen ist.
  • Bei bleibendem Husten (auch wenn ein Gegenstand abgehustet wurde) unbedingt den Arzt aufsuchen!

Einatmung und/oder Verschlucken von Fremdkörpern bei Säuglingen und Kleinkindern mit der beschriebenen Symptomatik sind ein Notfall und erfordern sofortigen ärztlichen Beistand! Dazu sollte die Notfallnummer 144 angerufen werden mit dem Hinweis, dass es sich um einen (Säuglings-)Kindernotfall handelt.

Verbrennung
  • Ungeachtet des Schweregrades sofort unter lauwarmes (ca. 20°C) fliessendes Trinkwasser (gegebenenfalls auch mit geschmolzenen Kleidern!) und während 15 Minuten kühlen.
  • Säubern und nicht klebenden sterilen Deckverband anlegen. Keine fetthaltigen Salben oder „Hausmittel“ anwenden.
  • Je nach Schweregrad Arzt oder Sanität, Tel. 144, alarmieren.

Vergiftung
  • Sofort nach Einnahme den Mund von Giftstoffen spülen.
  • Notruf zum Schweizerischen Tox-Zentrum-Telefon: 145 , www.toxi.ch.
  • Wichtig bei der Meldung: Wer? Was? Wie viel? Wann?

Verätzung
  • Während 10, bei Augenverätzungen 15 Minuten unter kaltem fliessendem Trinkwasser ab- und ausspülen.

Blutung

Äussere Blutung:

  • Patient flach lagern, verletzte Körperteile hochhalten, bei starker Blutung Fingerdruck auf Schlagader.
  • Wunde reinigen, Druckverband anlegen, evtl. zweiten darüber
  • Hochlagern und Ruhigstellen des verletzten Körperteils. Im schlimmsten Fall Finger- oder Faustdruck direkt in die Wunde.

Innere Blutung: Immer sehr gefährlich in der Bauch-, Brust- und Schädelhöhle und im Oberschenkel. Meist nur erkennbar an Kreislaufschockzustand.

  • Patienten schnellstmöglich durch die Sanität ins Spital transportieren lassen.

weitere Informationen finden sie unter www.rettung-sg.ch oder bei www.samariter.ch
powered by anthrazit